Das HIL-Gebäude wird während drei Jahren zum Forschungs- und Lehrgegenstand. In interdisziplinären Kollaborationen entwickelt das interne Planungsteam gemeinsam mit ETH-Professuren und deren Studierenden und Forschenden sowie mit Fachstellen der ETH und Partnern aus der Bauindustrie neue Ansätze für Planung, Bau und Nutzung. Mehr zum Vorgehen, zum Zeitplan und zu den Innovationsbereichen findest du auf der Seite Vorgehen Input-Projekte.
INPUT-PROJEKTE
Form to Force
Mit dem Digital Structural Twin wird eine digitale Schnittstelle vom Architektur- zum Tragwerksmodell entwickelt. Anhand dieser, können verschiedene Varianten (beispielsweise für die Aufstockung des HIL) sehr schnell und workflowbasiert statisch analysiert werden.

Master of Integrated Building Systems I und II
Anhand des HIL-Gebäudes entdecken Studierende, wie Komfort, Klima und Energieverbrauch zusammenwirken, und entwickeln alternative Lösungen für das Bauen von morgen.

Master Context(s) HIL
Im Frühjahrssemester 2026 setzen sich alle Studierenden des Studiengangs Architektur in ihrer Masterarbeit mit dem Kontext des HIL auseinander. Sie wählen eines von vierzehn Themen, die die Entwurfsprofessuren jeweils aus ihrer eigenen Perspektive formuliert haben.

Akustisches Archiv
Das Projekt baut ein akustisches Archiv des HIL-Gebäudes auf, das sowohl messbare akustische Daten als auch alltägliche Klanglandschaften dokumentiert. Dadurch wird die bisher vorwiegend visuelle Dokumentation des Gebäudes um eine multisensorische Perspektive erweitert.

Testumgebung für das zukünftige Design Research Lab
Um Erfahrungen für ein zukünftiges Design-Research-Lab zu sammeln, wird der Raum C45 im Living Lab HIL temporär zur Werkstatt umfunktioniert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen direkt in das zukünftige Lab einfliessen.

Transluzentes Leichtgewicht
Mithilfe des sogenannten Hollow-Core-3D-Drucks (HC3DP) lassen sich lichtdurchlässige, leichte und isolierende Elemente aus recycelten Polymeren herstellen. Diese Komponenten eröffnen neue strukturelle, energetische und ästhetische Möglichkeiten für den Einsatz in der Architektur.

Räumliche Collagen
Im Rahmen eines Lehrprojekts wird die Punktwolke des HIL zu einem kreativen Entwurfsmedium. Auf diese Weise entstehen 350 spekulative Visionen für die zukünftige Transformation des Bestands.

HIL to HIL
Das Projekt nutzt beim Umbau freiwerdende Bauteile, um ein modulares Möbelsystem für das HIL zu schaffen. Dieses wird digital geplant, zirkulär gedacht und als identitätsstiftende Alltagsobjekte umgesetzt.

Understory
Drei D-ARCH Studierende untersuchen in ihrer Semesterarbeit, wie die Fassade des HIL Gebäudes erhalten und nachhaltig weiterentwickelt statt ersetzt werden kann.

Der Campus als lebendiges Ökosystem
Der Campus Hönggerberg soll zu einem vernetzten, klimaresilienten und lebendigen Lern- und Forschungsort weiterentwickelt werden – mit innovativem Wassermanagement, neuen Habitaten und hochwertigen Freiräumen.

Wahlfach BUK – Konstruieren mit Papier und Karton
Neues Recycling: Wie können Papier und Karton, zwei der grössten Abfallmaterialien am D-ARCH, als neue Baumaterialien eingesetzt werden? In diesem Wahlfach entwickeln Studierende Mockups und testen deren Potenzial im Hinblick auf einen zukünftigen Umbau des HIL.

Prototypische Dachkonstruktion
Im Frühjahr 2026 entwickeln Studierende des MAS ETH DFAB eine Dachstruktur aus Holz als Prototypen für die zukünftige Aufstockung des HIL-Gebäudes.

Wohnzimmer HIL
In diesem Input-Projekt wird anhand des Bereichs HIL E60–E73 untersucht, wie sich innerhalb der bestehenden Gebäudestruktur zeitgemässe Räume für eine Architekturschule realisieren lassen, die verschiedene Nutzungen zulassen.

80 Mock-ups aus wiederverwendeten Bauteilen
Zum Semesterauftakt fand im Rahmen des Studio Foundations ein Workshop mit 350 Studierenden, Handwerker:innen und Betreuer:innen in der Tiefgarage des HIG statt. Während drei Tagen verwandelte sich die unscheinbare Garage in eine belebte Bauhalle, in der gemeinsam entworfen, gebaut und ausgestellt wurde.

Datenbasiert transformieren
Ein datenbasierter Ansatz ergänzt digitale Gebäudemodelle mit Leistungsdaten. So entstehen transparente und messbare Grundlagen für fundierte Entscheidungen bei der Sanierung des HIL-Gebäudes.

Fassadenmessungen
Das Projekt ist Teil des Kurses «Praktikum Umweltbeobachtung» im 2. Semester des Bachelor-Studiums Umwelttechnik. Ziel ist es, die Wärmedurchlässigkeit der HIL-Fassade mithilfe der U-Werte zu messen.

Bewertung von Netto-Null-Strategien für die Renovierung des HIL-Gebäudes
Die Master-Arbeit untersucht Renovierungsstrategien für das HIL-Gebäude im Hinblick auf die Netto-Null-Ziele der ETH Zürich. Sie zeigt auf, dass der Austausch von nur vier Komponenten die Emissionen deutlich senken würden.

Ready-Unmade: HIL
Bachelorstudierende im zweiten Jahr untersuchen bestehenden Qualitäten des HIL-Gebäudes und entwickeln Ideen für seine Zukunft. Dabei betrachten sie das HIL als materielle Ressource, als eine Art «Mine» architektonischer Elemente.

Lebenszyklusanalyse technischer Systeme
Ziel dieses Projektes ist es, zu zeigen, wie sich unterschiedliche End-of-Life-Szenarien technischer Systeme, auf die Umweltbilanz auswirken.

Dachbegrünung als Chance
Watergarden ist ein experimentelles Freiluftlabor. Es befasst sich mit der Widerstandsfähigkeit städtischer Wassersysteme, der Förderung der Artenvielfalt, der Wärmeabfuhr und der Schaffung von Freiflächen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Umgestaltung bestehender Gebäude.

HIL Future Soundscapes
Ein webbasiertes Akustik-Design-Tool, das die frühe Integration von Klang in der Architektur ermöglicht. Es erlaubt Gestaltenden, kontextualisierte Soundscapes im HIL-Gebäude zu simulieren und anzuhören.

HIL-Fassade: Leistung und Potenzial
Wie kann die bestehende HIL-Fassade nachhaltiger werden? Das Projekt untersucht Energieperformance, Komfort und Emissionen möglicher Retrofit-Szenarien.

Bauteilkatalog
Der Bauteilkatalog erfasst die Bauteile des HIL digital und ordnet sie material- und baugeschichtlich ein. So entsteht eine dauerhafte Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung des Gebäudebestands.

Geschlossene Wasserkreisläufe im HIL
Diese Masterarbeit untersucht, unter welchen Bedingungen geschlossene Wasserkreisläufe für das HIL-Gebäude sinnvoll und umsetzbar sind.

Das HIL gemeinsam weiterdenken
Eine systematische Erfassung der Anforderungen und Erwartungen der HIL-Nutzenden dient als empirische Grundlage für die zukünftige Transformation des Gebäudes.

Vom Pilz zur Architektur
Myco-Ceiling zeigt, wie aus Pilzmyzel und Holzabfällen leichte Biokomposite entstehen. Die daraus entstehenden Paneele werden zu akustisch wirksamen Deckenbauteilen für einen nachhaltigen Innenausbau.

Projektbüro HIL D 24.1
Das Projektbüro des Living Lab HIL schafft einen offen nutzbaren Raum – und macht durch das Freilegen von Decke und Boden die bauliche Struktur als Teil des Experiments sichtbar.

Sanierungspotenzial der HIL-Fassade
Diese Studie bewertet die Umweltauswirkungen thermischer Fassadensanierungen. Im Fokus stehen der U-Wert, das Fenster-zu-Wand-Verhältnis (WWR) sowie die Ausrichtung der Fassade. Untersucht werden sowohl konventionelle als auch biobasierte Dämmmaterialien.

700 Perspektiven auf das HIL
Zu Beginn des Herbstsemesters 2025 setzten sich rund 700 Architekturstudierende einen Tag lang zeichnerisch mit dem HIL-Gebäude auseinander. Die entstandenen Arbeiten bilden einen Auftakt für eine aus dem Inneren des Departements entwickelte Auseinandersetzung mit der Zukunft des HIL.
