Header

INPUT-PROJEKTE

Das HIL-Gebäude wird während drei Jahren zum Forschungs- und Lehrgegenstand. In interdisziplinären Kollaborationen entwickelt das interne Planungsteam gemeinsam mit ETH-Professuren und deren Studierenden und Forschenden sowie mit Fachstellen der ETH und Partnern aus der Bauindustrie neue Ansätze für Planung, Bau und Nutzung. Mehr zum Vorgehen, zum Zeitplan und zu den Innovationsbereichen findest du auf der Seite Vorgehen Input-Projekte.

38 Projekte gefunden
2026

Wahlfach BUK – Konstruieren mit Papier und Karton

Neues Recycling: Wie können Papier und Karton, zwei der grössten Abfallmaterialien am D-ARCH, als neue Baumaterialien eingesetzt werden? In diesem Wahlfach entwickeln Studierende Mockups und testen deren Potenzial im Hinblick auf einen zukünftigen Umbau des HIL.

2026

Wirkung erzielen

Im Rahmen des Projekts werden leichte, modulare Wände aus Erde entwickelt, die robotisch gefertigt, einfach montiert und demontiert sowie später wiederverwendet werden können.

Prof. Fabio Gramazio, Prof. Matthias Kohler
2026

Transluzentes Leichtgewicht

Mithilfe des sogenannten Hollow-Core-3D-Drucks (HC3DP) lassen sich lichtdurchlässige, leichte und isolierende Elemente aus recycelten Polymeren herstellen. Diese Komponenten eröffnen neue strukturelle, energetische und ästhetische Möglichkeiten für den Einsatz in der Architektur.

Prof. Dr. Benjamin Dillenburger
2026

Ökologische Materialkreisläufe im HIL

In diesem Input-Projekt wird untersucht, wie Erde und Gestein, die durch Erosion und Aushub entstehen, mit möglichst geringer Aufbereitung als lokale Ressourcen für zirkuläres Bauen genutzt werden können.

Prof. Dr. Francisco Cifuentes Utrero
2026

Wohnzimmer HIL

In diesem Input-Projekt wird anhand des Bereichs HIL E60–E73 untersucht, wie sich innerhalb der bestehenden Gebäudestruktur zeitgemässe Räume für eine Architekturschule realisieren lassen, die verschiedene Nutzungen zulassen.

Prof. Tom Emerson, Prof. Dr. Anna Puigjaner
2026

HIL-Fassade: Leistung und Potenzial

Wie kann die bestehende HIL-Fassade nachhaltiger werden? Das Projekt untersucht Energieperformance, Komfort und Emissionen möglicher Retrofit-Szenarien.

Prof. Dr. Arno Schlüter
2025

Bewertung von Netto-Null-Strategien für die Renovierung des HIL-Gebäudes

Die Master-Arbeit untersucht Renovierungsstrategien für das HIL-Gebäude im Hinblick auf die Netto-Null-Ziele der ETH Zürich. Sie zeigt auf, dass der Austausch von nur vier Komponenten die Emissionen deutlich senken würden.

Prof. Dr. Guillaume Habert
2026

Räumliche Collagen

Im Rahmen eines Lehrprojekts wird die Punktwolke des HIL zu einem kreativen Entwurfsmedium. Auf diese Weise entstehen 350 spekulative Visionen für die zukünftige Transformation des Bestands.

Prof. Dr. Bernd Bickel, Prof. Dr. Benjamin Dillenburger
2026

Akustisches Archiv

Das Projekt baut ein akustisches Archiv des HIL-Gebäudes auf, das sowohl messbare akustische Daten als auch alltägliche Klanglandschaften dokumentiert. Dadurch wird die bisher vorwiegend visuelle Dokumentation des Gebäudes um eine multisensorische Perspektive erweitert.

Prof. Fabio Gramazio, Prof. Matthias Kohler
2026

Master Context(s) HIL

Im Frühjahrssemester 2026 setzen sich alle Studierenden des Studiengangs Architektur in ihrer Masterarbeit mit dem Kontext des HIL auseinander. Sie wählen eines von vierzehn Themen, die die Entwurfsprofessuren jeweils aus ihrer eigenen Perspektive formuliert haben.

Prof. Dr. Tom Avermaete, Prof. Roger Boltshauser, Prof. Adam Caruso, Prof. François Charbonnet, Prof. Adrien Comte, Prof. Jan De Vylder, Prof. Dr. Guillaume Habert, Prof. Patrick Heiz, Prof. Mariam Issoufou Mahamadou, Prof. Momoyo Kaijima, Prof. Dr. Silke Langenberg, Prof. Dr. Max Maurer, Prof. Débora Mesa Molina, Prof. Adrien Meuwly, Prof. Dr. Elli Mosayebi, Prof. Freek Persyn, Prof. Dr. Anna Puigjaner, Prof. Dr. Arno Schlüter, Prof. Dr. Laurent Stalder, Prof. Andreas Taras, Prof. Martina Voser
2026

Vergoldete Gläser

Beschichtete Sonnenschutzgläser prägen die Nachkriegsmoderne, verschwinden jedoch zunehmend. Diese Abschlussarbeit der Weiterbildung MAS ETH in Built Heritage and Repair zeigt den baukulturellen und ökologischen Wert von Sonnenschutzgläsern sowie Strategien für ihren Erhalt auf.

Prof. Dr. Silke Langenberg
2025 – 2026

HIL to HIL

Das Projekt nutzt beim Umbau freiwerdende Bauteile, um ein modulares Möbelsystem für das HIL zu schaffen. Dieses wird digital geplant, zirkulär gedacht und als identitätsstiftende Alltagsobjekte umgesetzt.

Prof. Roger Boltshauser, Prof. Fabio Gramazio
2025

700 Perspektiven zum HIL

Zu Beginn des Herbstsemesters 2025 setzten sich rund 700 Architekturstudierende einen Tag lang zeichnerisch mit dem HIL-Gebäude auseinander. Die entstandenen Arbeiten bilden einen Auftakt für eine aus dem Inneren des Departements entwickelte Auseinandersetzung mit der Zukunft des HIL.

Prof. Roger Boltshauser, Prof. Adrien Comte, Prof. Jan De Vylder, Prof. Momoyo Kaijima, Prof. Débora Mesa Molina, Prof. Adrien Meuwly
2025

Testumgebung für das zukünftige Design Research Lab

Um Erfahrungen für ein zukünftiges Design-Research-Lab zu sammeln, wird der Raum C45 im Living Lab HIL temporär zur Werkstatt umfunktioniert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen direkt in das zukünftige Lab einfliessen.

Prof. Adrien Comte, Prof. Débora Mesa Molina, Prof. Adrien Meuwly
2025

Projektbüro HIL D 24.1

Das Projektbüro des Living Lab HIL schafft einen offen nutzbaren Raum – und macht durch das Freilegen von Decke und Boden die bauliche Struktur als Teil des Experiments sichtbar.

2025 – 2029

Dachbegrünung als Chance

Watergarden ist ein experimentelles Freiluftlabor. Es befasst sich mit der Widerstandsfähigkeit städtischer Wassersysteme, der Förderung der Artenvielfalt, der Wärmeabfuhr und der Schaffung von Freiflächen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Umgestaltung bestehender Gebäude.

Prof. Martina Voser
2026

Fassadensondierung

Die Öffnung eines Fassadenfelds ermöglicht neue Einblicke in den Aufbau und Zustand der HIL-Fassade und liefert wertvolle Grundlagen für die weitere Planung.

2026

Der Rhythmus des HIL

Wo und wann wird das HIL tatsächlich genutzt? Dieses Projekt macht die unsichtbaren Bewegungsmuster im Gebäude sichtbar.

2026

80 Mock-ups aus wiederverwendeten Bauteilen

Zum Semesterauftakt fand im Rahmen des Studio Foundations ein Workshop mit 350 Studierenden, Handwerker:innen und Betreuer:innen in der Tiefgarage des HIG statt. Während drei Tagen verwandelte sich die unscheinbare Garage in eine belebte Bauhalle, in der gemeinsam entworfen, gebaut und ausgestellt wurde.

Prof. Dr. Philippe Block, Prof. Roger Boltshauser, Prof. Dr. Maarten Delbeke, Prof. Fabio Gramazio, Prof. Dr. Jacqueline Pauli, Prof. Dr. Arno Schlüter, Prof. Martina Voser
2026

Bauteile für die Wiederverwendung erfassen

Wie können digitale Pässe dabei helfen, zu verstehen, woraus ein Gebäude besteht und welche Bauteile sich wiederverwenden lassen? Das Projekt entwickelt einen «Dynamic Digital Passport Explorer», der Gebäudemodelle mit detaillierten Bauteilinformationen verknüpft und am HIL unter realen Bedingungen erprobt wird.

Prof. Dr. Catherine De Wolf
2026

Prototypische Dachkonstruktion

Im Frühjahr 2026 entwickeln Studierende des MAS ETH DFAB eine Dachstruktur aus Holz als Prototypen für die zukünftige Aufstockung des HIL-Gebäudes.

Prof. Andrea Frangi, Prof. Fabio Gramazio, Prof. Matthias Kohler, Prof. Andreas Taras, Prof. Martina Voser
2026

Fassadenmessungen

Das Projekt ist Teil des Kurses «Praktikum Umweltbeobachtung» im 2. Semester des Bachelor-Studiums Umwelttechnik. Ziel ist es, die Wärmedurchlässigkeit der HIL-Fassade mithilfe der U-Werte zu messen.

Prof. Dr. Stefanie Hellweg
2025 – 2026

Vom Pilz zur Architektur

Myco-Ceiling zeigt, wie aus Pilzmyzel und Holzabfällen leichte Biokomposite entstehen. Die daraus entstehenden Paneele werden zu akustisch wirksamen Deckenbauteilen für einen nachhaltigen Innenausbau.

Prof. Dr. Benjamin Dillenburger
2026

Datenbasiert transformieren

Ein datenbasierter Ansatz ergänzt digitale Gebäudemodelle mit Leistungsdaten. So entstehen transparente und messbare Grundlagen für fundierte Entscheidungen bei der Sanierung des HIL-Gebäudes.

2026

Das HIL gemeinsam weiterdenken

Eine systematische Erfassung der Anforderungen und Erwartungen der HIL-Nutzenden dient als empirische Grundlage für die zukünftige Transformation des Gebäudes.

Prof. Dr. Adrienne Grêt-Regamey, Prof. Momoyo Kaijima, Prof. Dr. David Kaufmann, Prof. Dr. Laurent Stalder
2025

Understory

Drei D-ARCH Studierende untersuchen in ihrer Semesterarbeit, wie die Fassade des HIL Gebäudes erhalten und nachhaltig weiterentwickelt statt ersetzt werden kann.

Prof. Tom Emerson
2026

Der Campus als lebendiges Ökosystem

Der Campus Hönggerberg soll zu einem vernetzten, klimaresilienten und lebendigen Lern- und Forschungsort weiterentwickelt werden – mit innovativem Wassermanagement, neuen Habitaten und hochwertigen Freiräumen.

Prof. Dr. Max Maurer, Prof. Martina Voser
2025 – 2026

Master of Integrated Building Systems I und II

Anhand des HIL-Gebäudes entdecken Studierende, wie Komfort, Klima und Energieverbrauch zusammenwirken, und entwickeln alternative Lösungen für das Bauen von morgen.

Prof. Dr. Arno Schlüter
2025

Geschlossene Wasserkreisläufe im HIL

Dieses Masterprojekt untersucht, unter welchen Bedingungen geschlossene Wasserkreisläufe für das HIL-Gebäude sinnvoll und umsetzbar sind.

Prof. Dr. Max Maurer, Prof. Dr. Eberhard Morgenroth
2026

KI-gestützte Umzugsplanung

Wie lassen sich während der etappenweisen Sanierung des HIL Hunderte Räume und Tausende Nutzende effizient umplatzieren? Dieses Input-Projekt entwickelt ein KI-gestütztes Werkzeug für die räumliche und zeitliche Planung, mit dem komplexe Umzugsszenarien untersucht und optimiert werden können.

Prof. Dr. Benjamin Dillenburger
2025

Sanierungspotenzial der HIL-Fassade

Diese Studie bewertet die Umweltauswirkungen thermischer Fassadensanierungen. Im Fokus stehen der U-Wert, das Fenster-zu-Wand-Verhältnis (WWR) sowie die Ausrichtung der Fassade. Untersucht werden sowohl konventionelle als auch biobasierte Dämmmaterialien.

Prof. Dr. Guillaume Habert
2026

HIL Future Soundscapes

Ein webbasiertes Akustik-Design-Tool, das die frühe Integration von Klang in der Architektur ermöglicht. Es erlaubt Gestaltenden, kontextualisierte Soundscapes im HIL-Gebäude zu simulieren und anzuhören.

Prof. Fabio Gramazio, Prof. Matthias Kohler
2025 – 2026

Ready-Unmade: HIL

Bachelorstudierende im zweiten Jahr untersuchen bestehenden Qualitäten des HIL-Gebäudes und entwickeln Ideen für seine Zukunft. Dabei betrachten sie das HIL als materielle Ressource, als eine Art «Mine» architektonischer Elemente.

Prof. Débora Mesa Molina
2026

Form to Force

Mit dem Digital Structural Twin wird eine digitale Schnittstelle vom Architektur- zum Tragwerksmodell entwickelt. Anhand dieser, können verschiedene Varianten (beispielsweise für die Aufstockung des HIL) sehr schnell und workflowbasiert statisch analysiert werden.

Prof. Andreas Taras
2026

IN SPACE – Die Architekturschule neu denken

Welche Räume braucht eine Architekturschule heute und in Zukunft? IN SPACE hinterfragt etablierte Programme, räumliche Anforderungen und Annahmen. Das HIL dient dabei als konkreter Kontext, um alternative Zukunftsszenarien zu untersuchen

Prof. Dr. Francisco Cifuentes Utrero, Prof. Jan De Vylder, Prof. Dr. Elli Mosayebi, Prof. Dr. Anna Puigjaner, Prof. Alexandre Theriot
2026

Vertikaler Wassergarten

Das Projekt untersucht, wie Regenwasser auf bestehenden Terrassen gesammelt und für Pflanzen, Biodiversität und neue Nutzungen eingesetzt werden kann. Dabei verbindet «Vertikaler Wassergarten» Landschaftsarchitektur mit digitalen Planungs- und Fertigungsmethoden.

Prof. Fabio Gramazio, Prof. Matthias Kohler, Prof. Martina Voser
2026

Lebenszyklusanalyse technischer Systeme

Ziel dieses Projektes ist es, zu zeigen, wie sich unterschiedliche End-of-Life-Szenarien technischer Systeme, auf die Umweltbilanz auswirken.

Prof. Dr. Guillaume Habert
2025

Bauteilkatalog

Der Bauteilkatalog erfasst die Bauteile des HIL digital und ordnet sie material- und baugeschichtlich ein. So entsteht eine dauerhafte Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung des Gebäudebestands.

Prof. Dr. Silke Langenberg