In diesem Projekt wird untersucht, wie Daten und digitale Modelle die nachhaltige Transformation des HIL-Gebäudes verbessern können. Mit einer Software des ETH-Spin-offs vyzn wird das digitale Gebäudemodell um Informationen zu Materialien, Räumen und Leistung ergänzt. So entsteht eine klare Grundlage für den Vergleich verschiedener Sanierungsstrategien.
Im Projekt werden Entwurfsvarianten anhand zentraler Nachhaltigkeitskennzahlen bewertet, etwa Lebenszyklusperformance, Energieeffizienz und sommerlicher Wärmekomfort. Statt auf fragmentierte Dokumente oder manuelle Einschätzungen zu setzen, ermöglicht dieser Ansatz automatisierte, skalierbare und transparente Analysen bereits in frühen Planungsphasen.
Der Wechsel von erfahrungsbasierten zu evidenzbasierten Entscheidungen beschleunigt die Planung, reduziert Unsicherheiten und unterstützt gezielte Nachhaltigkeitsstrategien. Die digitale Konzeptstudie zeigt, wie ein integrierter, datenbasierter Workflow die langfristige Gebäudeperformance verbessern kann und sich als skalierbares Modell für zukünftige Sanierungsprojekte im Portfolio der ETH Zürich eignet.
