Header

Der Rhythmus des HIL

Wo und wann wird das HIL tatsächlich genutzt? Dieses Projekt macht die unsichtbaren Bewegungsmuster im Gebäude sichtbar.

Drahtmodell des HIL-Gebäudes auf schwarzem Hintergrund mit zahlreichen Punkten unterschiedlicher Grösse und Farbe, die die Verteilung und Dichte von Personen im Gebäude visualisieren. Unten eingeblendet: «21st May 2026 @ 12:00».

Insgesamt studieren und arbeiten rund 4000 Personen im HIL. Aber zu welchen Zeiten und wo bewegen sich all diese Studierenden und Mitarbeitenden tatsächlich im Gebäude? Wann arbeiten sie in ihren Büros, wann in Lehrräumen und wann kommen sie zu Vorlesungen in den Hörsälen zusammen?

Wenn die Architekturstudierenden am Ende des Semesters mit ihren Projekten in die Abgabephase kommen, lichten sich die Reihen der Hörsäle. Dafür sind die Zeichensäle rund um die Uhr und auch am Wochenende besetzt. In den Semesterferien hingegen wirkt der Campus zeitweise nahezu verlassen.

Wer sich regelmässig im HIL aufhält, kennt diese Muster aus eigener Erfahrung. Doch wie können wir die Personenbewegungen quantifizieren und visualisieren? Was lernen wir daraus für die Konzeption des künftigen HIL? Und welche bislang verborgenen Nutzungsmuster werden dadurch sichtbar?

Mit dem Projekt «Der Rhythmus des HIL» gehen wir diesen Fragen nach. Anhand der Daten der WLAN-Router können wir sehen, wann sich wo im Gebäude wie viele Personen aufhalten. Saisonal, im Wochenverlauf oder im Tagesverlauf. Daraus lassen sich Erkenntnisse für die Optimierung der Raumnutzung gewinnen und neue Raumtypen identifizieren, die bessere Synergien ermöglichen.

Credits

  • Team E+S
    • Dominik Brem, Sandro Ballarini
  • Planungsteam LLHIL
    • Jonas Haldemann, Eric Gozzi