Das Projekt Watergarden zeigt, wie bestehende Dachflächen nachgerüstet werden können, um sie strategisch für die Anpassung an den städtischen Klimawandel zu nutzen. Das im Mai 2025 gestartete Projekt bietet eine Plattform für ganzheitliches, interdisziplinäres Denken, indem es Forschung, Lehre und gesellschaftlichen Dialog zusammenbringt. Es dient nicht nur als Forschungsraum, sondern bietet Studierenden und Mitarbeitenden auch einen hochwertigen Freiraum, der in ihren Campusalltag eingebettet ist. Als Teil des Living Lab HIL können die Projektergebnisse in den kommenden Jahren skaliert werden. Erwartete Ergebnisse der ersten Phase:
- Einrichtung eines 1000 m² grossen Designlabors unter freiem Himmel
- Eine Toolbox für praktische Anwendungen
- Gewonnene Erkenntnisse über die Auswirkungen der Wärmeentwicklung
- Einblicke in die Typologien, Grenzen und Möglichkeiten der Wasserrückhaltung
- Auswirkungen gemeinschaftlicher Dachgärten auf die alltägliche Lehr- und Forschungskultur an der ETH
- Auswirkungen auf die Planungsprozesse für Dächer an der ETH
- Wissenstransfer für die lokale und nationale Politikgestaltung
Zeitplan
- Sommer 2025: Weiterentwicklung des Konzepts und Abschluss der ersten Projekte
- Herbst 2025: Ausbau des Dachgartens
- Winter 2025: Einrichtung von Messungen und Berechnungen, Festlegung der Lehrformate sowie Aufbau von Kooperationen mit D-BAUG und USYS.
- 2026–2029: Weiterentwicklung von Forschung und Lehre
- 2027–2029: Einbindung in die Planung des Living Lab HIL
