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HIL to HIL

Das Projekt nutzt beim Umbau freiwerdende Bauteile, um ein modulares Möbelsystem für das HIL zu schaffen. Dieses wird digital geplant, zirkulär gedacht und als identitätsstiftende Alltagsobjekte umgesetzt.

Gestapelte Bauelemente auf Palette mit Studiolicht

Im Rahmen des Projekts «HIL to HIL» wird das gestalterische und zirkuläre Potenzial eines Möbelsystems aus Bauteilen untersucht, die beim Umbau des HIL-Gebäudes frei werden. Daraus entsteht ein modularer Möbelbaukasten, der räumlich, konstruktiv und in Bezug auf das Material auf das HIL zugeschnitten ist. Anonyme Standardbauteile werden zu identitätsstiftenden Alltagsobjekten wie Regalen oder Garderoben umgewandelt. Das Projekt verbindet Designforschung, Materialexperimente und digitale Planung mit Prinzipien der Kreislaufwirtschaft. Ein erster Prototyp des Möbelbaukastens wurde im Sommer 2025 für die Räume des Foundations-Studios realisiert und dient als Proof of Concept.

Im Frühlingssemester 2026 folgte eine Seminarwoche, in der 17 Architekturstudierende Möbel entwarfen und diese als Prototypen umsetzten. Die besten Entwürfe werden anschliessend weiter vertieft.

Langfristig soll ein digitales, zirkuläres System entstehen. Möbel werden konfiguriert, per AR getestet und von Studierenden aus vorhandenen Paneelen produziert. «HIL to HIL» versteht Re-Use als gestalterische Ressource und als Beitrag zu nachhaltigen Architekturpraktiken.

Credits

  • Professor:in
  • Lehrteam Seminarwoche FS26
    • Fabio Gramazio, Halima Hassan
  • Studierende Seminarwoche FS26
    • Matteo Bianchi, Alexandra Calvet Bordas, Bastián Carrillo, Alexander Erny, Louis Froidevaux, Alicia Furrer, Kristian Gashi, Justine Guignier, Florent Gumy, Loris Gomez, Philip Henning, Fabien Hohermut, Sofia Papadopoulos, Inthujan Santhiralingam, Robin Schärer, Titus Studer, Alexander Zgraggen