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Vertikaler Wassergarten

Das Projekt untersucht, wie Regenwasser auf bestehenden Terrassen gesammelt und für Pflanzen, Biodiversität und neue Nutzungen eingesetzt werden kann. Dabei verbindet «Vertikaler Wassergarten» Landschaftsarchitektur mit digitalen Planungs- und Fertigungsmethoden.

Räumliches Bewehrungsgerüst aus gebogenem Bewehrungsstahl in einer Robotikhalle. Im oberen Bereich ist ein geschwungenes Schalungselement eingesetzt.

Wie lassen sich Wassermanagement, Biodiversität und Nutzung in einer architektonischen Intervention vereinen?

«Vertikaler Wassergarten» untersucht, wie Regenwasser auf bestehenden Terrassen gesammelt und gezielt zu Pflanzenflächen geleitet werden kann. Als iteratives Forschungsprojekt im Rahmen des Living Lab HIL vereint es Kompetenzen aus Landschaftsarchitektur, computergestütztem Entwerfen und robotergestützer Fertigung, um ein multifunktionales System für zukünftige Gebäudetransformationen zu entwickeln.

Aufbauend auf den Living-Lab-HIL-Projekten «Dachbegrünung als Chance» und «Der Campus als lebendiges Ökosystem» versteht das Projekt Regenwassermanagement als räumliche Schnittstelle zwischen Wasser, Pflanzen, Menschen und anderen Lebewesen. Der Prototyp kombiniert additiv gefertigte Elemente zur Wasseraufnahme mit leichtgewichtigen Bewehrungsstrukturen, die Wasser transportieren, Pflanzen als Rankhilfe dienen und gleichzeitig Lebensräume für Vögel schaffen.

Über seine ökologische Funktion hinaus untersucht das Projekt, wie konventionelle Baumaterialien durch digitale Planungs- und Fertigungsmethoden neu gedacht werden können. Der im Massstab 1:1 angefertigte Prototyp dient als Test, um die Sammlung und Verteilung von Regenwasser, das Wachstum der Bepflanzung sowie neue Ansätze für materialeffiziente und arbeitssparende Terrassenumnutzungen zu erforschen.

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