Ziel ist es, die in den Forschungsprojekten gewonnenen Erkenntnisse direkt im Projekt zu testen und einen wirksamen Beitrag im Bereich Bauen im Bestand und adaptive Re-Use zu leisten, der auch auf andere Projekte und Bauten übertragen werden kann.
Das LLHIL wurde von Professor Matthias Kohler vom Departement Architektur und Hannes Pichler, dem Direktor des Real Estate Managements der ETH Zürich initiiert. Neben dem Departement Architektur ist auch das Departement Bau, Umwelt und Geomatik D-BAUG aktiv involviert. Koordiniert und entwickelt wird das Projekt vom internen LLHIL Planungsteam.
EVENTS & NEWS
Blick hinter die Fassade
Um das Potenzial für die Wiederverwendung der rund 6000 Fassadenelemente des HIL zu untersuchen, wurde ein Teil der Fassade geöffnet und detailliert analysiert.
Der Rhythmus des HIL
Wo und wann wird das HIL eigentlich genutzt? Ein Projekt von ETH E&S sowie dem Planungsteam LLHIL macht die unsichtbaren Aktivitäten im Gebäude sichtbar.
Wie klingt das HIL?
Wie klingt das HIL heute – und wie könnte es in Zukunft klingen? Zwei Input-Projekte widmen sich der akustischen Identität des Gebäudes: «Acoustical Archive» dokumentiert den heutigen Klang vor der Sanierung, während «HIL Future Soundscapes» ein webbasiertes Akustik-Design-Tool entwickelt, mit dem sich Klang bereits früh in den Architekturentwurf integrieren lässt.
INPUT PROJEKTE
Das HIL-Gebäude wird während drei Jahren zum Forschungs- und Lehrgegenstand. In interdisziplinären Kollaborationen entwickelt das interne Planungsteam gemeinsam mit ETH-Professuren und deren Studierenden und Forschenden sowie mit Fachstellen der ETH und Partnern aus der Bauindustrie neue Ansätze für Planung, Bau und Nutzung.
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Form to Force
Mit dem Digital Structural Twin wird eine digitale Schnittstelle vom Architektur- zum Tragwerksmodell entwickelt. Anhand dieser, können verschiedene Varianten (beispielsweise für die Aufstockung des HIL) sehr schnell und workflowbasiert statisch analysiert werden.
Prof. Andreas Taras -

HIL Future Soundscapes
Ein webbasiertes Akustik-Design-Tool, das die frühe Integration von Klang in der Architektur ermöglicht. Es erlaubt Gestaltenden, kontextualisierte Soundscapes im HIL-Gebäude zu simulieren und anzuhören.
Prof. Matthias Kohler -

Transluzentes Leichtgewicht
Mithilfe des sogenannten Hollow-Core-3D-Drucks (HC3DP) lassen sich lichtdurchlässige, leichte und isolierende Elemente aus recycelten Polymeren herstellen. Diese Komponenten eröffnen neue strukturelle, energetische und ästhetische Möglichkeiten für den Einsatz in der Architektur.
Prof. Dr. Benjamin Dillenburger -

Geschlossene Wasserkreisläufe im HIL
Dieses Masterprojek untersucht, unter welchen Bedingungen geschlossene Wasserkreisläufe für das HIL-Gebäude sinnvoll und umsetzbar sind.
Prof. Dr. Max Maurer, Prof. Dr. Eberhard Morgenroth -

700 Perspektiven auf das HIL
Zu Beginn des Herbstsemesters 2025 setzten sich rund 700 Architekturstudierende einen Tag lang zeichnerisch mit dem HIL-Gebäude auseinander. Die entstandenen Arbeiten bilden einen Auftakt für eine aus dem Inneren des Departements entwickelte Auseinandersetzung mit der Zukunft des HIL.
Prof. Roger Boltshauser, Prof. Adrien Comte, Prof. Jan De Vylder, Prof. Momoyo Kaijima, Prof. Débora Mesa Molina, Prof. Adrien Meuwly -

Wahlfach BUK – Konstruieren mit Papier und Karton
Neues Recycling: Wie können Papier und Karton, zwei der grössten Abfallmaterialien am D-ARCH, als neue Baumaterialien eingesetzt werden? In diesem Wahlfach entwickeln Studierende Mockups und testen deren Potenzial im Hinblick auf einen zukünftigen Umbau des HIL.