Im Rahmen der Initiative Living Lab HIL der Departmente D-ARCH und D-BAUG der ETH Zürich werden, in Vorbereitung auf die bevorstehende Sanierung des HIL-Gebäudes intern Pilotprojekte zu zeitgemässen Formen der Lehre und des Arbeitens durchgeführt. Ziel ist, die Potentiale des Gebäudebestandes herauszuarbeiten, im Rahmen derer die Lehre am HIL weiterentwickelt werden kann.
Der Bereich HIL E60 – E73 des Gebäudes wirkt heute weitgehend geschlossen und ist in einzelne, abschliessbare Einheiten unterteilt, in welchen die Büros von zwei Professuren, die Administration des Departments, Sitzungsräume und ein Veranstaltungsraum untergebracht sind. Diese sind nur einen Teil der Woche, bzw. zu bestimmten Veranstaltungen belegt und befinden sich an sonstigen Tagen im Leerstand.
Mit dem vorliegenden Projekt soll getestet werden, wie innerhalb der bestehenden Struktur des HIL-Gebäudes zeitgemässe Räume für eine Architekturschule umgesetzt werden können. Im Fokus stehen dabei Räume des Austausches für die Angehörigen des Departements auf allen Stufen und die zeitlich überlagerte Nutzung von Arbeitsflächen und multifunktionalen Räumen durch verschiedene Anspruchsgruppen wie beispielsweise den akademischen Mitarbeitenden und den Studierenden.
Das vorliegende Szenario testet, was die Potenziale einer solchen Transformation sind und worin mögliche Schwierigkeiten bei der prototypischen Umsetzung, bzw. der Adaption des Raumes bestehen.
