Zu Beginn des Herbstsemesters 2025 fand ein Tagesevent statt, das erstmals Studierende der ersten und zweiten Bachelorjahre des Departements Architektur zusammenführte. Rund 700 Studierende setzten sich während vier Stunden intensiv zeichnerisch mit dem HIL-Gebäude auseinander.
Wie, was und in welchem Stil gezeichnet wurde, blieb den Studierenden überlassen, solange der Bezug zur Architektur und zum HIL-Gebäude gegeben war. Beobachtet und interpretiert wurden jeweils einzelne Ausschnitte, Ecken oder Fragmente des Gebäudes – abstrakt, analytisch oder intuitiv.
In kurzer Zeit entstand eine aussergewöhnliche Dichte an Ansichten: 700 individuelle Annäherungen an ein und dasselbe Gebäude. Die Zeichnungen wurden noch am selben Abend ausgestellt.
Die entstandenen Arbeiten bilden den visuellen Auftakt für einen längerfristigen Prozess, in dem die Zukunft des HIL-Gebäudes nicht von externen Planern, sondern gemeinsam aus dem Inneren des Departements heraus gedacht wird. Durch diese Übung wurden bereits zu Beginn des Studiums zahlreiche Stimmen Teil dieser Debatte – leicht, kurz und offen angelegt und dennoch von hoher Relevanz.
