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2026

IN SPACE – Die Architekturschule neu denken

Welche Räume braucht eine Architekturschule heute und in Zukunft? IN SPACE hinterfragt etablierte Programme, räumliche Anforderungen und Annahmen. Das HIL dient dabei als konkreter Kontext, um alternative Zukunftsszenarien zu untersuchen

Handzeichnung mit dem gelb geschriebenen Wort «Space» auf blauem Hintergrund.

Wie sollte eine Architekturschule auf einen Beruf, eine Gesellschaft und Formen des Lernens reagieren, die sich kontinuierlich verändern? Und was bedeutet dies für die Räume, die sie bereitstellt?

IN SPACE nähert sich der Zukunft des HIL, indem sowohl das Programm als auch der Raum hinterfragt werden. Anstatt von vordefinierten räumlichen Anforderungen auszugehen und diese direkt in architektonische Lösungen zu übersetzen, kehrt die Forschungsgruppe den Prozess um: Was ist das Programm – und ist das, was wir als Programm bezeichnen, tatsächlich das, was gebraucht wird? Welche Räume sind gegeben, welche erwünscht – und welche sind vielleicht gar nicht notwendig?

Das Projekt vereint fünf Entwurfslehrstühle in einem kollaborativen Forschungsformat. Ausgehend vom bestehenden Briefing und dem kollektiven Wissen, das im Rahmen der Transformation des HIL bereits entstanden ist, untersucht das Team räumliche Ideen frei und kritisch. Ziel ist es nicht nur, die Anforderungen von heute zu erfüllen, sondern zu erforschen, wie Architektur offen für Bedürfnisse bleiben kann, die heute noch gar nicht absehbar sind.

Indem IN SPACE Annahmen darüber hinterfragt, wie viel Raum benötigt wird, welche Arten von Räumen erforderlich sind und wie Bedürfnisse überhaupt formuliert werden, bringt das Projekt eine weitere Perspektive in die laufende Planung des HIL ein: eine Perspektive, die Ungewissheit nicht als ein zu lösendes Problem versteht, sondern als produktive Voraussetzung, um die Architekturschule der Zukunft zu entwerfen.

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