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Master Context(s) HIL

Learning Spaces

Das Studio untersucht, wie zukünftige Lernräume für Architektur aussehen können – und wie das HIL durch neue Arbeitsweisen, digitale Entwicklungen und räumliche Bedürfnisse weiterentwickelt wird.

Wie sehen Lernräume für Architektur und Bauingenieurwesen in Zukunft aus? Das Studio untersucht diese Frage anhand des HIL‑Gebäudes der ETH Zürich. Seit 1856 haben sich die Lernorte des Departements stark verändert – vom kleinen Seminarraum über das Globus Provisorium bis zum heutigen HIL. Mit der Digitalisierung werden Lernräume flexibler, komplexer und stärker mit praktischer Erfahrung verbunden.

Das Studio knüpft an diese Entwicklungen an und erforscht, wie das HIL neu genutzt und gestaltet werden kann. Studierende wählen zu Beginn ein spezifisches Thema oder einen Bereich des Gebäudes aus und sammeln Pläne, Kontextwissen und Eindrücke vor Ort. In der Vorbereitungsphase entsteht daraus eine erste Analyse: Welche Nutzenden, Räume, Wege und Probleme prägen den gewählten Bereich? Diese Erkenntnisse werden in einfachen Netzwerk‑Diagrammen visualisiert.

In der Entwurfsphase entwickeln die Studierenden konkrete räumliche Vorschläge. Mit Modellen und Zeichnungen zeigen sie, wie das HIL so transformiert werden kann, dass es zeitgemäße Formen des Lernens unterstützt: flexibel, erfahrungsorientiert und offen für neue didaktische Formate. Ziel ist es, das Potenzial des Gebäudes sichtbar zu machen und Lernräume zu schaffen, die die ETH‑Gemeinschaft stärken und inspirieren.

Credits

  • Professor:in
  • Kooperationspartner
    • Prof. Dr. Laurent Stalder, D-ARCH
  • Lehrassistenz
    • Basil Witt
  • Studierende
    • Constantin Dirler, Mischa Gubler, Driton Hasanaj, Joel Keller, Arianna Lurati, Robin Schärer, Marisa Vocaturi