Das Projekt «HIL Provisorium» versteht das Provisorische nicht als Übergang, sondern als Motor der Transformation. Es schafft einen temporären Raum, der während der Sanierung zentrale Arbeits- und Lehrbereiche aufnimmt und sich langfristig zu einem dauerhaften Ort der Produktion, Begegnung und Reflexion entwickeln kann. Als «atmende» Struktur bringt es Licht, Luft und Bewegung zurück ins Gebäude und stärkt die räumliche und soziale Offenheit des HIL.
Das Provisorium nutzt lokale Ressourcen, wiederverwendete Bauteile und regenerative Materialien und wird als flexible, reversible Architektur konzipiert. Es knüpft an die produktive Tradition provisorischer Räume an – Globus-Provisorium, Huber-Pavillons, ONA – und führt deren experimentellen Geist ins Herz des Hönggerbergs zurück.
Das Ziel ist ein Raum, der den laufenden Betrieb ermöglicht, neue Formen des Lehrens und Bauens erprobt und als permanente Infrastruktur die Identität des Departements stärkt: ein Provisorium, das bleibt.